Lehrgang Wirtschaftsmediation und Mediative Kompetenzen 2018/2019

Wirtschaftsmediation und Mediative Kompetenzen in Führung und Beratung 2018/19

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Start April 2018 > Erster Teil bereits ausgebucht! Start Lehrgang 2019/20 in April 2019

Ihr Nutzen:

  • Mehr Sicherheit in Konflikten,
  • größere Gelassenheit in komplexen Entscheidungen,
  • ein besseres Verständnis der Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden,
  • mehr Lebensqualität in der Führungsrolle.

Mehr als 250 AbsolventInnen aus A/D/CH/B/GR haben seit 2006 diesen Lehrgang absolviert. Worum geht es?

Der Weg von der Wirtschaftsmediation zu mediativen Kompetenzen

Wirtschaftsmediation hat sich in Österreich, wie auch in anderen europäischen Ländern, ständig weiter entwickelt. Es gibt eine rechtliche Absicherung, neue Methoden werden eingesetzt, zusätzliche Anwendungsfelder sind ent­standen. Mediation ist zu einer Alternative zu den streitigen Verfahren der Konfliktbearbeitung vor Gericht geworden. Aber: Mediation steht am Ende von gescheiterten Kooperationen, etwa in Teams, zwischen Abteilungen oder verschiedenen Unter­nehmen. Zu diesem Zeitpunkt sind meist schon hohe finanzielle, soziale und emotionale Konfliktkosten entstanden. Daher hat die Konfliktkultur in den letzten zehn Jahren den Ansatz mediativer Kompetenzen in Führung und Beratung (MedCom®) entwickelt. Hier geht es um Konfliktprävention.

Gelingende Beziehungen als Kernelement mediativer Kompetenzen

Basierend auf den Erkenntnissen der Neurobiologie steht die Ausrichtung auf gelingende Beziehungen im Mittelpunkt mediativer Kompetenzen. Gerade in schwierigen Situationen gilt es im Kontakt zu bleiben, das JA hinter dem NEIN zu finden. Dies wird durch eine neue Kommunikation, in deren Mittelpunkt die Interessen der verschiedenen Beteiligten stehen, möglich.

Sowohl  Psycho-Logiken als auch Organisationale Logiken

Mediative Kompetenzen fördern einen ganzheitlichen Ansatz in Führung und Beratung, in dem Kognition, Emotion und Körper ebenso gleichwertig aufgegriffen werden wie die Ebenen von Individuum, Team/Gruppen sowie Organisation. Diese Berücksichtigung von Psycho-Logiken und organisationalen Logiken unterstützt Führungs­kräfte und BeraterInnen bei der Gestaltung neuer Interaktionen.

Unterschiede zu anderen Mediationsausbildungen

  • Die Zweiteilung des Lehrgangs ermöglicht es, die grundlegenden Haltungen, Methoden und Prozesse kennenzulernen, die in Mediationen wirksam werden – aber auch darüber hinaus in anderen Kontexten einsetzbar sind.
    In Teil 1 des Lehrgangs werden die Inhalte zunächst an Situationen in den jeweiligen Rollen der Teilnehmer, z.B. als Führungskraft, Rechtsanwalt, HR-Leiter, Steuerberater, Techniker, etc. angebunden. Dies erlaubt eine sofortige Anwendung der Inhalte im eigenen Verantwortungsbereich. Nur was gleich umgesetzt werden kann, bleibt in Erinnerung!
    In Teil 2 steht dann die Umsetzung  im Kontext Wirtschaftsmediation im Mittelpunkt. Hier geht es um unverzichtbare Prozesskompetenzen. Wirtschaftsmediationen erfordern Lern- und Veränderungsprozesse auf der individuellen Ebene, oft aber auch auf der organisationalen Ebene.
  • Die Vermittlung von Organisations- und Beratungswissen im Rahmen des Lehrgangs ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem eigenen organisationalen Umfeld, den eigenen Rollen und Aufträgen und ist die Voraussetzung für die Entwicklung maßgeschneiderter Mediationsdesigns in Unternehmen.
  • Die internationalen Trainer mit langjähriger Mediations- und Beratungspraxis vermitteln unterschiedliche Mediationsmodelle und -stile. Aufgrund ihrer professionellen Hintergründe können sowohl die Psycho-Logiken wie auch die organisationalen Logiken in Konflikten aufgegriffen werden. Feedbacksequenzen der Trainer sowie die integrierten, individuellen Coachingelemente fördern die professionelle und persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmer.
  • Jeder Lehrgang wird speziell auf die Lernbedürfnisse der Teilnehmergruppe angepasst. Diese Flexibilität ist durch die umfassende theoretische Fundierung, auch aufgrund von Forschungsarbeiten der Konfliktkultur zu den Themen Mediation, Ausbildung für Wirtschaftsmediation, mediative Führungskompetenzen, Konfliktkosten, Konflikten in Familienunternehmen möglich.
  • Die internationale, interprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmer aus multinationalen Konzernen, Non-Profit-Organisationen, Familienunternehmen, Expertenorganisationen etc. fördert den interkulturellen Erfahrungsaustausch sowohl im Training, als auch in den selbstorganisierten Peergroups.

Methodisch-theoretisch fundiert und praktisch erprobt

Mediative Kompetenzen sind als präventiver Ansatz durch die Habilitations­schrift von ao. Univ.Prof. DI. Mag. Dr. Patera theoretisch-methodisch fundiert. Mario Patera ist der erste an einer österreichischen Universität im Fach Mediation habilitierten Wissenschaftler.

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